Raubüberfälle, ausgeschlagene Zähne und sadistische Demütigungen. Für Likes auf Snapchat! Ein Wiener Gericht ließ fünf jugendliche Migranten mit lächerlichen Strafen davonkommen.

15 Monate Haft, davon 12 Monate bedingt, wie man in Österreich die Aussetzung einer Strafe zur Bewährung nennt. Das ist das Strafmaß für den Haupttäter im Prozess gegen eine jugendliche Migrantengang in Wien.
Diversionen und Teilbedingte Haftstrafen
Von seinen vier Mitangeklagten kommen zwei mit einer Diversion davon, müssen also nur Sozialstunden leisten. Die restlichen zwei kommen mit ebenfalls mit einer teilbedingten Haftstrafe davon.
Foltern für Snapchat
Wie die Kronenzeitung berichtet zwang die Gruppe einen 16 Jährigen Jugendlichen dazu einem der Täter die Füße zu küßen raubten ihn aus und zerschlugen seine Nase. Die Tat filmten sie selbst und luden sie mit arabischer Musik und Smileys unterlegt auf Snapchat hoch.
Einem anderen Zufallsopfer, einem Erwachsenen, schlugen sie vier Zähne aus und fügten ihm mehrere Schädelbrüche zu. Dazu das Übliche: Raub, Messerdrohungen, alles an das wir uns als teil des bunten Stadtlebens gewöhnen sollen.
Wien hat ein Richterproblem
Drei Monate Haft wird der Haupttäter dafür absitzen müssen. Es sei denn, er wird bald darauf wieder straffällig, was wahrscheinlich ist und wird dafür verurteilt, was nicht ganz so wahrscheinlich ist. Daß migrantische jugendliche auch bei schwersten Verbrechen mit ein klatsch auf die Finger davonkommen ist inzwischen die Normalität der Wiener Justiz. Vor einem Jahr bereits empörte die Wiener Justiz Österreich durch Freisprüche im Falle einer Migrantengang, die sich über Monate an einer Zwölfjährigen vergangen hatten. Wien hat nicht nur ein Migrantenproblem, Wien hat auch ein Richterproblem.

