Wie viele englische Mädchen wurden nach Pakistan verschleppt?

Vor den Untersuchungen des britischen Abgeordneten Lowe über muslimische „Rape Gangs“ haben mehrere Opfer von Verschleppungsversuchen nach Pakistan berichtet.

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(Rupert Lowe, Initiator des „Rape Gang Inquiry“:

England kommt nicht zur Ruhe. Während die vergangenen zwei Wochen im Zeichen des Skandals des New-Labour-Architekten Peter Mandelson und seiner Verbindungen zu Jeffrey Epstein standen, ist in den Untersuchungen zu den Vergewaltigungs- und Mädchenhändlerbanden pakistanischer Herkunft die nächste Bombe geplatzt: Eine Reihe von Opfern haben von Verschleppungsversuchen nach Pakistan und in andere muslimische Länder berichtet.

Organisierte Vergewaltigung in der „Community“

Es geht nicht um einen einzelnen Skandal. Bei den „Rape Gangs“ oder „Grooming Gangs“ handelt es sich um großflächige mafiotische Strukturen innerhalb der pakistanischen Einwanderergemeinschaft, die Mädchen aus der weißen, britischen Unterschicht vergewaltigt und in die Prostitution gezwungen haben und dies immer noch tun. Die vermuteten Zahlen gehen von den Zehntausenden bis an die 250.000 innerhalb der letzten drei Jahrzehnte aus. Die Strukturen durchziehen die pakistanische Einwanderergemeinschaft und beruhen auf der Solidarität nicht direkt beteiligter Personen pakistanischer Herkunft mit den Verbrechern. Erst vor zwei Wochen wurde die ehemalige Bürgermeisterin Naheed Ejaz verurteilt, weil sie ihrem Sohn geholfen hatte, Beweismaterial von seiner Vergewaltigung einer 15-Jährigen zu verstecken.

Bekannt seit 2014

Das Phänomen der „Rape Gangs“ erschütterte erstmals 2014 die politische Landschaft Britanniens. Schon damals stellte sich heraus, dass Lokalpolitiker, insbesondere der Labourpartei, die im Austausch für die organisierte Stimmenabgabe der pakistanischen Gemeinschaft die Vorfälle vertuscht hatten. Opfer und Eltern bekamen von der Polizei gesagt, dass man nichts tun könne.

Spendenfinanzierter Untersuchungsausschuss

2014 gelang es dem britischen Establishment, das Thema wieder unter den Teppich zu kehren. In den letzten Jahren ist es auf die Agenda zurückgekehrt, vor allem dank dem unabhängigen Abgeordneten Rupert Lowe. Lowe war Mitglied der Reform-UK-Partei von Nigel Farage, wurde aber von Farage aus der Partei gedrängt. Im Sommer lehnte die Labourmehrheit im britischen Parlament die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses ab. Premier Keir Starmer war zur Hochzeit der jetzt untersuchten Fälle Chef des Crown Prosecution Service gewesen, des Äquivalents zu einer Generalstaatsanwaltschaft im britischen System. Lowe rief danach privat den „Rape Gang Inquiry“ ins Leben. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt haben 22.584 Menschen über 750.000 Pfund gespendet, um die Untersuchungen zu finanzieren.

Wie viele sind verschleppt?

Lowe veröffentlichte nun, dass die Untersuchungen mit mehreren Frauen gesprochen haben, deren Vergewaltiger versucht hatten, sie nach Pakistan und in andere muslimische Länder zu verschleppen. In einem Falle ist dies auch gelungen, der Betroffenen gelang glücklicherweise die Flucht. Ein Antrag Die Frage, die jetzt im Raum steht: Wie viele Opfer hatten weniger Glück? Wie viele werden in muslimischen Ländern als Sexsklavinnen gehalten?